ETG Geschichte: Es war einmal...

Im 19. Jahrhundert brach in manchen Teilen Europas eine geistliche Erneuerung auf, die man rückblickend «die Erweckungsbewegung» nennt. Samuel Heinrich Fröhlich (1803 bis 1857), ein reformierter Pfarrer aus dem Kanton Aargau, war einer jener Erweckungsprediger. Er war in den 1830 Jahren Pfarrverweser in Leutwil (AG). Aufgrund seiner provokativ-erwecklichen Verkündigung kam es aber zum Bruch mit der Landeskirche. In Leutwil entstand in der Folge 1832 die erste freikirchliche Gemeinschaft unter der Leitung Fröhlichs. Diese Zusammenkunft kann als Geburtsstunde unserer Freikirche, der Gemeinschaft Evangelisch Taufgesinnter (Heute: Evangelische Täufergemeinde), bezeichnet werden. Fröhlich war sich dessen wohl kaum bewusst, da er nicht beabsichtigte, eine neue Gemeinschaft zu gründen.

Trotz Verfolgungen und politischer Wirren bildeten sich nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland, Österreich und anderen Ländern immer mehr kleinere und grössere Täufergemeinden.

In einer Stubenversammlung bei Familie … im Bauertacher begann 1923 die Geschichte der ETG Stäfa. Da zu dieser Zeit manche Geschwister zu Fuss und nicht aus Stäfa die Versammlungen besuchten, wurde auch gemeinsam gegessen. Bald schon war die Stube zu klein, deshalb wurde in weiser Voraussicht ein grosszügiges Stück Land im Wiesengrund gekauft, worauf das heutige Alterszentrum und die dazugehörige Kirche gebaut wurden. Damit war die ETG Stäfa gegründet.

Weitere historische Eckpunkte aus der Geschichte der ETG findest du auf der Homepage des Bundes ETG und unter der Evangelischen Informationsstelle www.relinfo.ch.